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Superfoods - Wirklich so super für alle?

Superfoods - Wirklich so super für alle?

Superfoods – Wir alle kennen diese neue Gattung der Lebensmittel die ganz besonders gut für unsere Gesundheit sein soll.

Egal ob Chiasamen aus Mexiko, Gojibeeren aus China, Acai-Beeren aus Brasilien oder andere in deutschen Supermärkten neuartige Nahrungsmittel. Superfoods sind derzeit stark im Trend bei Menschen, die sich bewusst ernähren wollen. Superfoods werden auch sehr viele positive Effekte auf den Körper nachgesagt. Sie sollen zum Beispiel den Körper entschlacken, verjüngen, oder sogar die Fettverbrennung ankurbeln. Doch sind die teuren Exoten aus fernen Ländern wirklich so gut wie ihr Ruf? Und gibt es heimische Alternativen?

Was sind Superfoods überhaupt?

Was als Superfood bezeichnet werden kann ist nicht einheitlich geregelt. Allgemein lässt sich aber sagen: Superfoods sind natürliche Nahrungsmittel, die mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen die Ernährung ergänzen können.

Superfoods – Wirklich so super für alle?

Auch wenn es an vielen Superfoods hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe nichts auszusetzen gibt, müssen auch der Anbau und der Transport in die Bewertung eines Superfoods mit einfließen. Wem Regionalität bei der Auswahl der Lebensmittel wichtig ist, der sollte sich zweimal überlegen ob er sein Frühstücksmüsli oder seinen Fitnesssalat mit exotischen Superfoods zubereitet. Denn Superfoods wie Acai-Beeren und Co. haben oft eine weite Reise hinter sich. Diese Transportwege ruinieren ihre Klimabilanz. Oft werden diese Produkte auch unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt. Ein Beispiel hierfür ist die Avocado, die in vielen Ländern auf Kosten der dortigen Bevölkerung und ihrer Versorgung mit Trinkwasser angebaut wird. Da viele Superfoods zudem nicht essentiell für unsere Ernährung sind, können wir also getrost auf sie verzichten.


Was sind die Alternativen zu Superfoods?

Klar ist: Viele unserer Produkte die wir täglich nutzen und auf die wir auch nicht verzichten wollen, wie Tee, Kaffee oder Bananen gibt es nicht aus europäischem Anbau. In einer Welt, die immer mehr zusammenwächst ist es auch kaum möglich, sich ausschließlich von regionalen Lebensmitteln zu ernähren. Aber für viele sogenannte Superfoods gibt es heimische Alternativen ohne Verzicht.

Blaubeeren
In Omas Küche noch stärker verbreitet wurde sie in den letzten Jahren immer mehr zurückgedrängt. Die Blaubeere. Sie ist reich an sekundären Pflanzenstoffen sowie an Vitaminen (vor allem Vitamin C ) und Spurenelementen.

Spinat
Ob frisch oder tiefgekühlt: Spinat aus deutschen Landen ist das ganze Jahr über erhältlich. Er hat einen hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen (β-Carotin, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C) und Protein. Früher wurde Spinat sogar als Heilpflanze verwendet.

Grünkohl (Kale)
Auch Grünkohl verschwand in den letzten Jahrzehnten immer mehr von unserem Speiseplan. Dabei ist Grünkohl oder neudeutsch Kale ein echtes Superfood, welches wir viel öfter essen sollten. Grünkohl enthält extrem viel Betacarotin und gehört zu den Kohlsorten mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt. Außerdem enthält er Senfölglykoside wie Glucobrassicin, Glucoiberin und relativ viel Vitamin K.

Leinsamen
Die kleinen Samen haben es in sich: sie enthalten die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, Linamarin, Eiweiß, Lecithin und Sterinn, außerdem die Vitamine B1, B2, B6 und E. Sie wirken außerdem stuhlregulierend. Am besten entfalten sich die Wirkstoffe wenn der Leinsam geschrotet wird. Schwangere sollten aber aufpassen: Es gibt Hinweise, dass der Verzehr von Leinsamen durch Schwangere das Risiko für Frühgeburten erhöht.

Oliven
Sie werden in Europa angebaut und haben ein ähnliches Nährstoffprofil wie Acai-Beeren. Die enthaltenen Vitalstoffe Beta-Carotin (Provitamin A) und Retinol wirken sich positiv auf die Sehkraft, das Zellenwachstum und die Regenerierung der Haut aus. Vitamin E trägt ebenfalls zur Zellerneuerung bei, ist wichtig für das Immunsystem und entzündungshemmend. Außerdem fängt es freie Radikale.

Walnüsse

Walnüsse haben einen hohen Gehalt an der einfach ungesättigten Fettsäure Ölsäure sowie an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Damit sind Walnüsse vom Nährstoffgehalt der Avocado sogar überlegen. Walnüsse können sehr gut in Deutschland wachsen und können darüber hinaus auch noch lange gelagert werden.